#10minBlog: Wie 10 Minuten den Tag verändern können

Die Uhr läuft. Genau 10 Minuten habe ich Zeit, um diesen Blogartikel zu schreiben. Warum ich das mache? Nun, weil ich mit Entsetzen festgestellt habe, dass ich seit über einem Jahr keinen mehr geschrieben habe. Nicht, dass ich keine Ideen gehabt hätte, nein, im Gegenteil ganz viele. Wie auch für Seminare, Workshops, Posts in den Sozialen Netzwerken. Nur dann? Kam das Leben dazwischen – wie immer. Und gut, ich gestehe es auch ein: ein bisschen neige ich schon zum Aufschieben.

Als ich im Sommer dann mitbekam wie es immer mehr #10minBlogs gab – eine Initiative von Maren Martschenko, hat mich das ziemlich fasziniert. Denn ich liebe 10 Minuten-Einheiten. 10 Minuten sind lang genug, um wirklich etwas zu machen und kurz genug, um zu vermeiden gar nicht erst anzufangen. 10 Minuten lassen sich immer irgendwo einschieben. Notfalls kann man auch mal 10 Minuten später kommen, das verzeiht einem  – bis auf die Deutsche Bahn – so ziemlich jeder.

Daher habe ich mich seit den Sommerferien morgens immer in mein Büro gesetzt und habe 10 Minuten an einem wichtigen Projekt gearbeitet: Akquise-Mails, Seminarausschreibungen, meiner Website, Inhalten…

Das hat mich richtig glücklich gemacht und für den Rest des Tages beflügelt, denn

– ich habe bereits etwas Wichtiges erledigt,

– mein Kopf hat sich gedanklich weiter mit dem Thema beschäftigen können,

– der Einstieg beim nächsten Mal war dadurch leichter,

– ich habe auf diese Art und Weise viele To dos geschafft, die zwar wichtig, aber (noch) nicht dringend waren

– und länger durfte ich ja machen. Doch wenn ich keine Lust dazu hatte, dann waren 10 Minuten genug.

Und darum werde ich das jetzt auch mit den Blogartikeln so machen. Meine Challenge ist, bis Weihnachten jede Woche einen 10 Minuten Artikel zu verfassen.

Welche Projekte schieben Sie schon länger vor sich her? Wo würden 10 Minuten bereits einen kleinen Unterschied machen? Und worüber würden Sie hier gern lesen?