#10minBlog: Stressmodus

Da schreibe ich letzte Woche noch darüber, wie wunderbar der Erledigungsmodus für mich wäre: ganz im Tun aufgehen, bei mir sein und es genießen, Aufgaben abzuarbeiten. Und schon ist es passiert: ich bin im Stressmodus. Nichts mehr von Leichtigkeit und im Moment sein, sondern ständig am Denken, was noch alles zu tun ist und was als Nächstes erledigt werden muss. Ich beiße mich durch. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ich erkenne es an meiner verspannten Kiefer- und Nackenmuskulatur.

Was ist passiert? Im Grunde nichts. Wenn ich es nachvollziehe, dann die Idee, es wäre schön, wenn ich vor Weihnachten diese eine Aufgabe auch noch schaffen könnte. Also nicht mal Druck von außen, sondern nur von mir selbst.

Kopfkino also: Statt einfach machen, in Ruhe und im Moment sein, kommt die Gedankenspirale: Das muss noch alles erledigt werden, puh, das dauert schon zu lange, schneller!!! Das schaffe ich nie! Und so weiter. Sie kennen das bestimmt in der ein oder anderen Form. Wir alle kennen das.

Was hilft?

  • Das wichtigste ist überhaupt zu bemerken, dass das Kopfkino eingesetzt hat. Hier kann helfen, einfach immer mal wieder innezuhalten und zu schauen, wie gehts mir gerade? Was sagt mein Körper? Oft merken wir es als erstes an körperlichen Signalen, Verspannungen, Magenschmerzen, etc. die wir dann wohlweislich ignorieren.
  • Sich von der Idee verabschieden, man müsse oder könne alles schaffen. Dazu habe ich schon mal einen Blogartikel geschrieben.
  • Sich Zeit nehmen und planen: Was muss jetzt wirklich sein? Was ist (mir) wichtig? Und auch schauen, was liegt überhaupt in meiner Hand.
  • Ganz wichtig: Pausen machen und sich was Gutes tun. Gerade wenn es stressig ist, lassen wir das als erstes unter den Tisch fallen. Doch gerade das ist kontraproduktiv. Pausen lassen uns auftanken und geben Energie.

Und das habe ich getan und mir einen gemütlichen ersten Adventssonntag gegönnt, bei Kerzen und Tee und einem Kinobesuch: „25 km/h“ mit Bjarne Mädels, ein wunderbarer, kurzweiliger Film über das Leben. Sehr empfehlenswert. Das Bild ist übrigens aus meinem Lieblingskino, dem Neuen Maxim in Neuhausen.

Ach ja, und daher wurde dieser #1ominBlog auch erst diese Woche fertig. 🙂

Und wie kommen Sie aus dem Stressmodus?

 

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