Mein 52-Wochen-Do-it-Yourself-Projekt

Die Kochbuch-Challenge

Zugegeben, ein etwas langer Titel, doch die Idee dahinter gefällt mir außerordentlich, nämlich etwas über einen längeren Zeitraum auszuprobieren und es regelmäßig zu tun. Das erste Mal habe ich in der Zeitschrift Flow von 365-Tage-Do-it-Yourself-Projekten gelesen.

Und seitdem kenne ich immer mehr Menschen, die solch ein Projekt machen wie z.B. auch Robert Bree mit seinem Handlettering-Projekt auf Instagram im letzten Jahr. Ich selbst hatte 2014 jeden Abend eine Liste mit drei Dingen getwittert, die den Tag für mich lebenswert gemacht haben. Hier mein Artikel von damals.

Der Unterschied zu Vorsätzen (die ich schon lange nicht mehr mache) ist für mich:

  • Es geht nicht darum, sich selbst zu optimieren, sondern etwas zu tun, was Spaß macht oder etwas Neues auszuprobieren.
  • Es ist klar abgegrenzt und definiert, d.h. der Aufwand ist auch überschaubar, weil es in kleine Häppchen aufgeteilt ist wie jeden Abend etwas twittern oder wie bei mir: Jede Woche ein Gericht aus einem Kochbuch nachkochen.

Mein Plan in diesem Jahr

Mein Plan in diesem Jahr: Jede Woche aus einem meiner Kochbücher ein Gericht auszuwählen und zu kochen. Die Idee kam mir bereits im letzten Sommer als ich das Regal mit meinen zahlreichen Kochbüchern aufgeräumt habe.

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Dabei ist mir aufgefallen, dass ich viele schon lange nicht mehr genutzt habe bzw. es gab sogar einige, aus denen ich noch kein einziges Gericht gekocht habe. Früher habe ich mir dazu viel häufiger Zeit genommen. Es hat mich entspannt, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam und erstmal in die Küche zum Gemüse-Schnippeln bin. Seit ich selbständig bin, fehlt oft die Grenze zum Feierabend und Kochen ist mir manchmal sogar lästig, eher ein weiterer Punkt auf der To-do-Liste.

Zeit für etwas, das mir viel Spaß macht

Daher will ich mit dem Jahresprojekt

  • mir Zeit nehmen für etwas, das mir ziemlich viel Spaß macht bzw. gemacht hat
  • meine Kreativität aktivieren
  • wieder mehr tun, was nichts mit der Arbeit zu tun hat
  • an alte, gute Gefühle andocken
  • neue Rezepte ausprobieren
  • oder alte, leckere Gerichte wieder mal kochen
  • zugegeben, mich auch gesünder ernähren

Und der Vorteil ist auch noch, dass ich nebenbei meine Kochbücher aussortiere. Finde ich in einem nämlich kein einziges Rezept, dass ich kochen möchte, fliegt es raus.

Den Auftakt hat „Bread Exchange“ von Malin Elmlid gemacht, deren selbstgebackenes Brot ich auf der re:publica probieren konnte und sehr lecker fand.  Da ich in den Weihnachtsferien Zeit hatte, habe ich selbst einen Sauerteig zum Brotbacken angesetzt. So ein Sauerteigansatz ist ganz schön tricky und ich musste erst ein Gefühl dafür entwickeln, doch es hat geklappt und er blubberte richtig schön, auch weil ich mich noch zusätzlich bei www.ploetzblog.de schlau gemacht habe.

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Jetzt sind Sie dran!

Was könnte Ihr Jahresprojekt werden? Was wollten Sie immer schon mal ausprobieren? Womit wieder beginnen? Welchen Umfang soll es haben? Jeden Tag oder einmal pro Woche?

Ich freu mich auf Ihre Projekte im Kommentarfeld..

 

 

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